Odenwälder
Tanz- und Instrumentalkurs e.V.


Kursangebot 2019


Ensembles:
Rhythmische Raffinessen!Christoph Pelgen
Musik der "English Village Bands" des 19. JahrhundertsKeith Macdonald und Ange Hauck
Al-Andalus - Musik der drei Kulturen in SpanienKnud Seckel
Instrumentalkurse:
Das Dudelsackspiel in Limousin, Auvergne und Berry – Stil & TechnikDaniela Heiderich
Rhythmus für Instrumentalisten, Sänger und TrommlerKatharina Dustmann
Die Begleitgruppe in der Folk BandThomas Hermann
Tanz:
Bretonische TänzeYves Leblanc Cédric Falala
Baukurs:
RohrblattbauOlle Geris
Kinderkurs:
Wir lassen es krachen ...Anda Baumüller
noch verfügbare Plätze:  / Plätze fast belegt:  / bereits alle Plätze belegt:

Die Gruppen im Einzelnen


Ensembles


Rhythmische Raffinessen!

mit Christoph Pelgen
Christoph Pelgen

Rhythmus ist Betonung und Poesie, das „gewisse Etwas“ und das Salz in der Noten-Aneinanderreihungs-Suppe. Ohne Rhythmus sind wir verloren! Die Tänzer brauchen ihn, wir Musiker und Sänger liefern ihn! Aber ganz so einfach ist es nicht immer! Warum sind die Dreier- und Vierer-Rhythmen soviel einfacher, als Fünfer, Siebener, Achter, Neuner, Zehner, Elfer…? Und ganz „schlimm“ wird es, wenn diese krummen Hunde auch noch vermischt werden und sich abwechseln!

Alles halb so wild! Wir schließen enge Freundschaft mit diesen Spezialrhythmen orientalischer Provenienz, die schon längst Einzug gehalten haben in unseren musikalischen Einheitsbrei und diesen bunt und reich beschenken! Die Fünf ist die neue Vier- letztendlich ist alles Zwei und Drei!

Mitbringen: gut spielbare Instrumente, Notenständer, Bleistift, geölte Stimmbänder und ‘nen Taschenrechner. (Spässle!)

Christoph Pelgen, Musiker bei La Marmotte, den Croonies, Estarabim und Cassard, ex ADARO ...

Voraussetzungen: Für alle möglichen Instrumente und Sänger/Sängerinnen - Fortgeschrittene bzw. begnadete Anfänger. Notenkenntnisse sollten vorhanden sein.


Musik der "English Village Bands" des 19. Jahrhunderts

mit Keith Macdonald und Ange Hauck
Keith Macdonald und Ange Hauck

In diesem Ensemblekurs werden wir die Musik der englischen "Village Bands" des 19. Jhd. erforschen - einer Zeit großer Veränderungen in Gesellschaft und Traditionen. Das Aufkommen der Eisenbahn ermöglichte erstmals auch den einfachen Menschen zu reisen und mehr als ihre unmittelbare Umgebung kennenzulernen. Dies schlug sich auch in den musikalischen Einflüssen nieder.

Die traditionellen Dorfkapellen, die zu Tänzen, Hochzeiten und in den Kirchen auftraten, lernten von reisenden Musikern und Tanzmeistern Neues von weit her, wie z.B. den skandalumwitterten Walzer vom Kontinent. Die Dorfkapellen von unterschiedlicher musikalischer Qualität, die in den Kirchen auf der Empore ("West Gallery") ihren Platz hatten, wurden schließlich von den neu aufkommenden Orgeln und der standardisierten Kirchenmusik verdrängt.

Im Kurs werden wir unsere eigene "Village Band" erstehen lassen, mit der typischen Tanzmusik aus jener Zeit - Jigs, Hornpipes, Polkas, Walzer und auch ältere Musik aus der Playford-Zeit. Auch einige lokale Kompositionen für die Kirchenmusik der Village-Bands werden wir kennenlernen, die heute als "Überbleibsel" in gesungener Tradition in den Pubs weiterlebt. - Ja, wer möchte, darf auch mitsingen!

Der Kurs ist offen für alle akustischen Instrumente. Bringt einfach alles mit, was ihr spielen könnt! So können wir den Klang unserer "Village Band" variieren und Arrangements reichhaltiger gestalten.

Haupt-Tonarten werden sein F - dm - C - am - G.

Keith Macdonald spielt seit über 30 Jahren traditionelle Tanzmusik auf dem chromatischen Piano-Akkordeon. Als Mitglied der Englischen Band "The Drift" hat er für Bal Folk und Ceilidh Tanzveranstaltungen in England, Frankreich und Deutschland gespielt. Seit er im Jahr 2008 nach Südhessen umgezogen ist, hat Keith an zahlreichen Festivals und Workshops in Deutschland teilgenommen. Er spielt englische, deutsche und Bal-Folk-Musik in verschiedenen Bands und Gruppen: seit 2009 in "Chance to Dance", seit 2010 im Duo mit Ange Hauck, seit 2011 in dem Folk-Trio "The Hallanshakers"

Ange Hauck aus Würzburg ist seit über 30 Jahren in der Folkmusik aktiv. Sie spielt Drehleier, diverse Dudelsäcke, Flöten und Irische Harfe. Ange spielte 25 Jahre bei "Moenus", ist seit über 25 Jahren mit dem Duo "Irronymus Bock" in der Szene aktiv und spielt seit 10 Jahren im Duo mit Keith Macdonald. Von Ihr gibt es eine Solo-Harfen CD mit ausschließlich eigenen Arrangements. Seit zwei Jahrzehnten unterrichtet Sie Drehleier, Ensemblekurse und Bal-Folk-Tänze.

Voraussetzungen: Der Workshop richtet sich nicht nur an Erfahrenere sondern auch an Einsteiger ins Ensemble-Spiel, wobei ihr mit euren Instrumenten vertraut sein solltet. Notenlesen ist willkommen, aber Lernen nach Gehör ebenfalls.


Al-Andalus - Musik der drei Kulturen in Spanien

mit Knud Seckel
Knud Seckel

Die iberische Halbinsel war im Mittelalter ein Schmelztiegel der Kulturen. Christen, Juden und Muslime lebten mit ihren Sprachen und Traditionen meist tolerant nebeneinander. Dies drückt sich auch in der Musik aus, die wechselseitig sich beeinflusste. So entstanden christliche Cantigas mit maurischem Einschlag, die arabo-andalusische Musik und die jüdisch-sefardische Musik. Aus allen drei Traditionen werden wir auf dem Spielkurs charakteristische Musik kennenlernen. Hierbei gibt es auch Raum für Improvisation.

Es sind alle Instrumente willkommen, die mit Tonleitern auf Grundton G/D basierend gut zurechtkommen - aber vor allem auch SängerInnen. Auch dynamisch spielbare Drehleiern oder leisere Dudelsäcke bis Typ Schäferpfeife sind dabei gut intergrierbar.

Knud Seckel beschäftigt sich seit 1986 intensiv mit mittelalterlicher Musik. Von 1994 - 2000 studiert er Romanistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Heidelberg und Sevilla (E). Sein Interesse gilt hierbei nicht nur den historischen romanischen Sprachen sondern auch der arabischen Sprache. Beruflich führt in sein Weg mehrfach im Jahr nach (Süd-)Spanien, wo er auf lebendige Spuren mittelalterlicher Musiktraditionen trifft (Flamenco, Cantes Rocieros, Jotas,...). Ensembleleiter von „minnesangs fruehling“ und Teil des Projektes „Joyosa – Musik des al-andalus“, „Canzonetta Tedesca“ Instrumente: Gesang, Drehleier, gotische Harfe, Dudelsack, 3-Lochflöte

Voraussetzungen: Notenkenntnisse sind erwünscht, für diejenigen, die nicht gut nach Gehör spielen können.


Wir lassen es krachen ...

mit Anda Baumüller Anda Baumueller

Kreatives Gestalten mit Kindern. In der Musik, in der Kunst und vor allem miteinander.

Wir lassen uns von uns inspirieren. Und von dem Umfeld, das wir kreieren. Wir brauchen auch keinen Bach & Co. Denn wir sind spontan. Unsere Musik ist lebendig, aufregend, frisch und lustig. Und wenn wir mal genug haben, dann basteln wir bis die Fetzen fliegen. Das alles in Neckarzimmern.

Selbst mach ich schon etwas Musik und bringe daher auch mein Instrument mit. Alles andere ergibt sich von selbst. Gesprochen wird in Deutsch, Französisch und Tirolerisch. Kurzum: wir lassen es krachen, bis sich unsere Eltern schämen, doch wir haben Spaß daran!

Anda Baumüller Anda Baumüller lebt gemeinsam mit Olle Geris und ihren drei Kindern in Theux/Belgien. Olle baut und spielt Französische Dudelsäcke. Anda schaut auf die Natur und macht nebenbei Musik auf der Tiroler Ziachorgel.

Voraussetzungen: Homo adolescens im Alter von 8 bis 14 Jahren. Ihr solltet schon Vorkenntnisse auf Euren Musikinstrumenten haben und eure Eltern sollten ebenfalls an einem Kurs teilnehmen.


Instrumentalkurse


Das Dudelsackspiel in Limousin, Auvergne und Berry – Stil & Technik

mit Daniela Heiderich Daniela Heiderich

Wie wir wissen, hat das Dudelsackspiel in Frankreich lange Tradition. Zahlreiche Dudelsackfamilien gibt es dort in den verschiedenen Regionen und ebenso divers sind die Arten diese zu spielen. Wir werden im Kurs das Dudelsackspiel in Limousin, Auvergne und Berry erkunden. Dafür werden uns alte Aufnahmen dienen, anhand derer wir Stücke sehr detailliert erarbeiten. In Frankreich werden diese Aufnahmen „collectages“ genannt und sind entstanden in der Zeit, als man begann, sich wieder für die verschwindende traditionelle Musik zu interessieren und in die Dörfer ging, um die letzten Musiker dieser Traditionen aufzunehmen. Daraus entstanden ganze Archive mit Ton- und Filmaufnahmen, die inzwischen zum Teil auch digitalisiert und einfach zugänglich sind. Andere Aufnahmen stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Musikern, die bereits zu ihrer Blütezeit Erfolg hatten und ihre Musik aufnehmen konnten.

Teilweise sind die Melodien der Stücke selbst relativ einfach gestrickt und bieten viel Raum für rhythmische Subtilität, Verzierungen und Variationen. Aus einer kurzen und einfachen Melodie kann so ein anspruchsvolles, interessantes Stück werden.

Auch die Qualität des Klangs soll dieses Jahr wieder nicht zu kurz kommen, denn sie ist die Basis des Dudelsackspiels. Deshalb wir an einem ausgewogenen, stabilen und sauberen Klang arbeiten.

Daniela Heiderich studierte traditionelle Musik mit Dudelsack und Harfe in Poitiers, Frankreich, wo sie auch einige Jahre lang lebte. So spezialisierte sie sich in den vergangenen Jahren auf verschiedene Dudelsacktraditionen Frankreichs. Solo und mit diversen Ensembles steht sie international auf der Bühne. Nach dem Studium unterrichtete sie die Dudelsackklasse am Konservatorium von Limoges und leitete das dortige Dudelsack-Drehleier-Ensemble.

Voraussetzungen: Für den Kurs braucht ihr einen Dudelsack in G/C. Solltet ihr Dudelsäcke in anderen Tonarten haben, dürft ihr diese ebenfalls gern mitbringen. Außerdem ist ein Aufnahmegerät hilfreich.


Rhythmus für Instrumentalisten, Sänger und Trommler

mit Katharina Dustmann
Katharina Dustmann

Eine Musik lebt auch vom Rhythmus, dem Groove, von Phrasierung und Akzentuierung und wird doch so oft unterschätzt. Darum unsere Themen in diesem Kurs:

  • Rhythmus in der Musik finden und bestimmen
  • Rhythmische Begleitung
  • Rhythmisch, aber grooven
  • Rhythmus festigen durch Rhythmussprache und verschiedene Übungen
  • Rhythmische Akzente finden und umsetzen
  • Rhythmisch phrasierenRhythmische Ostinati spielen
  • Rhythmischer Ansatz auf allen Instrumenten, wie zB. Schnarre auf der Drehleier, Bogenverteilung auf den Streichinstrumenten, der Anspruch auf den Blasinstrumenten und vieles mehr.

Geplant ist auch das Zusammenspiel mit dem Folk Bandkurs von Thomas Hermann, hier können wir, im Zusammenspiel alles gelernte dann auch direkt musikalisch umsetzen.

Katharina Dustmann Ausbildung an verschiedenen historischen Holzblasinstrumenten; Spezialisierung neben Studiotechnik und Aufnahmeleitung auf orientalische und mediterrane Perkussion; klassisch-persische Perkussion (Zarb) bei Naser Mehraver und Reza Samani in Köln; seit 1988 weltweite Konzerttätigkeit, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen; Solistin oder Mitglied in festen Ensembles u.a. bei "Oni Wytars", "Syn.de", "Katharco Consort"...; Mitbegründerin von "Studio Katharco"; seit 1989 Komponistin und Aufnahmeleiterin verschiedener Musiktheaterproduktionen sowie filmischer und multimedialer Projekte im In- und Ausland.

Voraussetzungen: In diesem Kurs, sind alle Musiker (auch Trommler) eingeladen, die ihre Instrumente einigermaßen, oder gut spielen können und Lust haben, die rhythmischen Aspekte in der Musik näher zu Beleuchten.


Die Begleitgruppe in der Folk Band

mit Thomas Hermann
Thomas Hermann

Wer schon immer gedacht hat, Folk- und Tanzmusik ist eigentlich sehr schön, leider aber klingt sie nach dem dritten Durchgang ziemlich langweilig und es fehlt der Groove, der ist hier genau richtig.

Dieser Kurs richtet sich an alle Interessierten mit oder ohne Vorkenntnisse, welche nicht so gerne die erste Stimme spielen, sondern eine zweite (oder dritte) Stimme erfinden wollen. Welche lieber in den Harmonien „schwelgen“ und/oder den „richtigen Groove“ in das Stück bringen möchten. Dabei ist es völlig egal, welche (Begleit-)Instrumente dabei sind: Akkordeon, Keyboard, Gitarre, Banjo, Trommeln aller Art, natürlich auch Melodieinstrumente (für die zweiten Stimme) sind willkommen.

Wir wollen gemeinsam erarbeiten, wie sich auch sehr einfach gestrickte Stücke mit raffiniertem Rhythmus, etwas anderen Harmonien, „Riffs“, zweiten Stimmen, vielleicht Improvisationen interessanter anhören können. Natürlich ist hier auch die leidige Theorie mit dabei. Diese ist aber sehr hilfreich und wird dann in Töne „übersetzt“.

Die Musikalität der "Melodisten" kann durch eine versierte Rhythmusgruppe sehr gesteigert werden. Ist doch eine Improvisation über ein Thema sehr viel leichter zu spielen, wenn man sich auf den Groove und die Harmonien verlassen kann.

Geplant ist auch das Zusammenspiel mit dem Kurs „Rhythmus für Instrumentalisten, Sänger und Trommler“ mit Katharina Dustmann.

Es sind Beispiel-Stücke vorhanden. Dazu können natürlich eigene Stücke zum Bearbeiten mitgebracht werden. Bitte unbedingt angeben, welche Instrumente Ihr mitbringt.

Thomas Hermann , über 40 Jahre Erfahrung in der Rhythmusgruppe von verschiedenen Jazz-Bands als Tubist bzw. Kontrabassist. Über 20 Jahre Erfahrung als Trommler, Sänger, Bassist, Dudelsack- und Klarinettenspieler in verschiedenen Folk- und Mittelalterbands. Ausgebildeter Sänger und Chorleiter.

Voraussetzungen: Dieser Kurs richtet sich an alle Interessierten, die ihre mitgebrachten Instrumente in Grundzügen beherrschen. Im Kurs kann kein Instrumentalunterricht geleistet werden.


Tanz


Bretonische Tänze

Yves Leblanc Cédric Falala
Cédric Falala

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2017 werden wir dieses Jahr wieder eine Tanzreise durch die ganze Bretagne unternehmen.

Leider ist unser bewährter Reiseleiter Yves Leblanc erkrankt und kann nicht nach Neckarzimmern kommen. An seiner Stelle wird Cédric Falala den Kurs übernehmen.

Reihentänze, Kreistänze, im Quadrat, als Paar ... und wir werden lernen, selbst zum Tanz zu singen.

Ein Schwerpunkt dieses Jahr wird die "suite de l’aven" sein. Meistens wird bei uns (in Deutschland) auf den Bällen nur der erste Teil der Suite, nämlich die Gavotte getanzt. Wir werden auch den Bal und den Jabadao lernen.

Auf spezielle Wünsche von Teilnehmern wird Cédric eingehen. Um das vorbereiten zu können, wäre es gut, wenn zukünftige Teilnehmer ihre Wünsche im Voraus an uns schicken.

Cédric Falala ist Spezialist für bretonische Tänze. Nach seinem Tanzleiter-Diplom unterrichtete er mehrere Jahre in Kanada, kehrte dann nach Frankreich zurück und gründete den Cercle Celtiqe de Nancy.

Er wird begleitet von dem Akkordeonisten und Dudelsackspieler Jean-Claude von der Gruppe Gélée de Groseilles.


Baukurs


Rohrblattbau

mit Olle Geris Olle Geris

In diesem Jahr besteht wieder die Möglichkeit, die Herstellung von Rohrblättern zu erlernen.

Unter der Leitung von Olle Geris wird der Bau von Doppelrohrblättern für Spielpfeifen von Schäfer pfeifen und franz. Dudelsäcken vermittelt. Mit zur Verfügung gestellten Leihwerkzeugen lernen und üben die Teilnehmer ausführlich den gesamten Vorgang von der Herstellung der Doppelrohrblätter aus Schilf bis zum Einstimmen in ihr Instrument.

Die Kosten für die während des Kurses verwendeten Werkstoffe und Materialien werden direkt mit der Referentin abgerechnet.

Der Kurs ist auf wenige Teilnehmer beschränkt.

Olle Geris wuchs in einer Familie auf, in der Musik immer eine zentrale Rolle spielte. Als Kind erlernte Olle das Spielen auf der Querflöte - doch bald entdeckte sie die Liebe zum Dudelsack, den auch schon ihr Vater spielte. Die ersten Auftritte erfolgten schon mit rund 15 Jahren gemeinsam mit den Eltern in der Gruppe „Organistrum". Als Jugendliche nahm Olle mehrere Jahre Unterricht bei Jean-Pierre Van Hees in Brüssel. Mit 18 Jahren schon begann sie, sich dem Dudelsackbau zu widmen, und konzentrierte sich für viele Jahre vollständig darauf. 1995 bekam Olle ein königliches Stipendium mit dem Ziel, die handwerklichen Tätigkeiten im Bereich des Dudelsackbaus zu perfektionieren. Olle ist mit vielen diversen Gruppen (Willem Schot, Swart&Co, Zefiro Torna, Camerata Trajectina, Rans en Flagel, Göze, Idool 1900) international aufgetreten. Im Jahre 1995 wurde ihr der erste Preis von St. Chartier zugesprochen (Duo Dudelsack/Geige). Auch hat sie eine große Zahl an Spiel- und Rohrblattbaukursen erteilt. Nachdem ihr Meister Remy Dubois 2009 in den Ruhestand getreten ist, hat sie die Werkstatt zur Gänze übernommen.

Voraussetzungen: Das Mindestalter für die Teilnahme ist 18 Jahre. Bitte Arbeitskleidung und den eigenen Dudelsack mitbringen!


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