Odenwälder
Tanz- und Instrumentalkurs e.V.


Kursangebot 2023


Ensembles:
The North Sea SessionsKeith Macdonald
Schwedisches EnsembleAnders und Maria Larsson
Sound of Mittelmeer - Klänge des SüdensChristoph Pelgen
Byrdsongs und -dances - Englische Balladen und TanzmelodienIan Harrison
Bourrée auvergnate & CoDaniela Heiderich
Instrumentalkurse:
Intensivtraining BlockflöteSusanne „Suzette“ Godel
Tanzmusik auf der HarfeCorinna Darsch
noch verfügbare Plätze:  / Plätze fast belegt:  / bereits alle Plätze belegt:

Die Gruppen im Einzelnen


Ensembles


Ensemblekurs “The North Sea Sessions”

mit Keith Macdonald
Keith Macdonald

In diesem Ensemblekurs entdecken wir eine interessante Auswahl an Tunes - teils traditionelle, teils neue Kompositionen - aus den Ländern rund um die Nordsee - England, Schottland und Shetland, Norwegen, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Belgien und Nordfrankreich.

Wie in den Vorjahren richtet sich der Kurs nicht nur an "alte Hasen", sondern auch an Einsteiger für das Ensemble-Spiel, wobei ihr mit euren Instrumenten vertraut sein solltet. Das Notenlesen ist natürlich von Vorteil, aber das Lernen nach Gehör ist ebenfalls willkommen.

Der Kurs ist offen für alle akustischen Instrumente, gerne auch für Perkussion. Bringt einfach alles mit, was ihr spielen könnt, dann können wir abwechslungsreich arrangieren! Eure Instrumente sollten in einem gut spielbaren Zustand und sauber intoniert sein.

Wichtig: Bitte gebt bei der Anmeldung unbedingt an, welche Instrumente in welcher Stimmung ihr mitbringt! Die Stücke (Tunes) werden in den entsprechenden Tonarten vorbereitet.

Keith Macdonald spielt seit über 40 Jahren traditionelle Tanzmusik auf dem chromatischen Piano-Akkordeon. Er hat für Bal Folk und Ceilidh Tanzveranstaltungen in Deutschland, England und Frankreich gespielt und zahlreiche Workshops sowohl beim OTIK als auch bei anderen Veranstaltungen geleitet. Er spielt englische, deutsche und Bal-Folk-Musik in verschiedenen Bands und Gruppen: seit 2009 in "Chance to Dance", seit 2010 im Duo mit Ange Hauck, seit 2011 in dem Folk-Trio "The Hallanshakers" und seit 2019 in der Anglo-Deutsch Band “Five Across“.


Schweden-Folk!

mit Anders und Maria Larsson
Anders und Maria Larsson

Wir freuen uns, nach Neckarzimmern zurückzukehren und unsere Liebe zur schwedischen traditionellen Musik mit euch zu teilen. Zusammen werden wir einige schöne Polkas, fröhliche Tanzmelodien und auch Liebeslieder spielen. An erster Stelle steht die Freude am gemeinsamen Spielen, für das wir auch einige Tipps und Tricks parat haben, um die Musik authentisch schwedisch klingen zu lassen. Seid willkommen zu einem musikalischen Treffen, bei dem wir gemeinsam schöne, aufregende und manchmal auch verrückte Arrangements entwickeln werden!

Der Workshop wird mittels der traditionellen Methode des "Spielens nach Gehör" durchgeführt. Auch diejenigen von euch, die nicht gewöhnt sind, ohne Notenblätter zu spielen, sind herzlich willkommen. Am Ende des Workshops werden Notenblätter zur Verfügung gestellt. Gerne darf unsere Musik auch aufgenommen werden. Unser Workshop eignet sich für eine Vielzahl von Instrumenten, einschließlich Gesang. Bitte gebt an, welche Instrumente ihr spielt und in welchen Tonarten diese vorhanden sind.

Willkommen zu einem Workshop voller schwedischer traditioneller Musik, Lachen und neuer Freundschaften!

Wir freuen uns sehr darauf, euch bald zu sehen!

Anders und Maria Larsson unterrichten seit zwanzig Jahren. In dieser Zeit haben sie ihre eigene Unterrichtsmethodik entwickelt, die in Europa und den USA sehr erfolgreich ist. Das Paar hat etwa zwanzig CDs aufgenommen und spielt mit Bands wie „Plommon“, „Svanevit“, als „Duo Larsson“ und mittlerweile auch „Trio Larsson/Mayr“. Anders war zudem Gastmusiker bei „Garmarna“ und „Triakel“. Er singt traditionelle Lieder, spielt aber auch Gitarre, Bass, Akkordeon und Percussion. Maria spielt Violine, Nyckelharpa, Blockflöte und schwedische Flöten. Beide haben an der Malmö Academy of Music und der Sibelius Academy in Helsinki studiert.

Voraussetzungen: Ihr solltet einwandfrei funktionierende Instrumente, die ihr sicher spielen könnt, mitbringen. Gebt bitte die Art der Instrumente und deren Stimmungen bei der Anmeldung an!


Sound of Mittelmeer - Klänge des Südens

mit Christoph Pelgen
Christoph Pelgen

Lieder und Tanzmelodien/ Türkei und Griechenland

Der eine liebt den Süden, weil dort immer die Sonne scheint, ein anderer, weil man dort so schön im Schatten sitzen kann.

Wir verlieben uns immer wieder aufs Neue in den Süden wegen der mitreißend-fröhlichen Musik, wegen der melancholischen Lieder und Klänge, die uns emotional berühren und bewegen.

Auf dieser Reise in den vorderen Orient gibt es so manchen musikalischen Schatz zu heben - Tavernen-Blues Rembetiko aus den Häfen Athens oder türkische Klänge jenseits des Bosporus.

Der Ensemblekurs ist für Zupf- und Blasinstrumente, Akkordeon, Streicher… und für Sänger gedacht.

Christoph Pelgen, Musiker bei La Marmotte, den Croonies, Estarabim und Cassard, ex ADARO ...

Voraussetzungen: Der Kurs richtet sich an Fortgeschrittene bzw. begnadete Anfänger. Notenkenntnisse sollten vorhanden sein. Denkt bitte auch an Bleistifte und Notenständer.


Byrdsongs und -dances

Englische Balladen- und Tanzmelodien; arrangiert von den Meistern um 1600

mit Ian Harrison
Ian Harrison

Die englischen Komponisten der Renaissance liebten es, aus ‚folk‘- Melodien kunstvolle Arrangements zu machen, sei es für Instrumentalensemble oder für Tasten-, Zupf- oder andere Instrumente. Viele Folktunes der Zeit sind heute nur durch solche Bearbeitungen bekannt. Der Meisterarrangeur war der unglaublich vielseitige und witzige Komponist William Byrd, der genau vor 400 Jahren gestorben ist. Anlässlich seines Jubiläums widmet sich der Workshop der Musik im Zusammenfluss vom ‚alt‘ und ‚folk‘, u.a. mit neuen vom Kursleiter aus Tabulaturen für Virginal, Laute oder Cister übertragenen Stücken.

Dieser Kurs ist offen für alle Spieler*innen von „Renaissance“-, „Barock“-, oder „Folk“-Instrumenten mit Notenkenntnissen. Viele, aber nicht alle Stücke werden bordunfreundlich sein: Spieler*innen von Borduninstrumenten wie Dudelsack, Drehleier usw. - dürfen also gerne ein Alternativinstrument mitbringen, ebenso Spieler*innen von lauten Instrumenten (Schalmei, Pommer usw.). Es wäre schade, einige Balladen nicht auch zu singen. Also, wer seine/ ihre Stimme mitbringen möchte, ist auch herzlich eingeladen. Bitte nennt bei der Anmeldung unbedingt die Instrumente, die ihr mitbringen möchtet (ggf. mit Tonart). Stimmtonhöhe ist A=440.

Ian Harrison wuchs in Newcastle, Nordengland auf, wo die Northumbrian Smallpipes immer noch traditionell gespielt werden. Seine musikalische Karriere begann er als Lay Clerk im Chor der Kathedrale von Canterbury. Er erhielt einen MA in Musik von der City University London und studierte weiter am Königlichen Konservatorium Den Haag und an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Als Co-Dirigent des Ensembles für Musik des Mittelalters und der Renaissance "Les haulz et les bas" und von "The Early Folk Band" sowie als Gast bei bekannten Ensembles wie Sequentia, The Harp Consort, Hirundo Maris und dem Freiburger Barockorchester spielt er in ganz Europa, Amerika, Asien und Australien. Bei zahlreichen CD-Produktionen wirkte er mit. Er ist ein Spezialist sowohl für historische Blasinstrumente wie Schalmei, Zink, Flageolet als auch für historische Dudelsäcke. Die Presse hat ihn als 'brilliant', 'extatisch' und den "Miles Davis der alten Musik" beschrieben. Durch seinem originellen, improvisa-torischen und virtuosen Stil wurde er Preisträger u.a. beim Bruges Early Music Festival, bei den Rencontres des Maîtres Sonneurs St. Chartier und bei den German Rock and Pop Awards. Er unterrichtet Schalmei und Ensemblemusik an der Schola Cantorum Basiliensis sowie historische Improvisation an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er ist ein gefragter Referent bei Workshops und Konferenzen.

Voraussetzungen: Der Kurs richtet sich an Teilnehmer*innen mit Notenkenntnissen, die ihre Instrumente sicher beherrschen. Die mitgebrachten Instrumente müssen gestimmt und eingerichtet sein. Wartungsarbeiten können während des Kurses nicht vorgenommen werden.


Bourrée auvergnate & Co

mit Daniela Heiderich
Daniela Heiderich

In diesem Kurs tauchen wir in das charakterstarke, schwungvolle Repertoire der Auvergne mit einem Schwerpunkt auf Bourrées aus der Auvergne ein. Einen kleinen Abstecher ins benachbarte Limousin wird es ebenfalls geben. Dudelsack, Drehleier, Akkordeon und Geige sind die typischen Instrumente hierfür. Klarinette oder Banjo hört man ebenfalls regelmäßig. Schwerpunkte werden auf dem Groove und dem Stil liegen, um die Stücke im typischen Feeling schwingen zu lassen und den Tanzboden zum Beben zu bringen.

Regionaltypische Verzierungstechniken und Skalen jenseits der gleichtemperierten Stimmung sowie die Begegnung zwischen diesbezüglich flexiblen oder hinsichtlich der Stimmung festgelegten Instrumenten werden Thema sein.

Wir werden zum einen Melodien lernen, die eine recht einfache Basis haben, ihre Komplexität dann aber im Tanzgroove und in Variationen ganz entfalten. Zum anderen werden wir auch ausschweifendere, asymmetrische Stücke kennenlernen. Ich werde außerdem die eine oder andere alte und neue Aufnahmen mitbringen, die uns als Inspirationen dienen. Wir werden in G/C (hauptsächlich C) spielen.

Daniela Heiderich studierte traditionelle Musik mit Dudelsack und Harfe in Poitiers, Frankreich, wo sie auch einige Jahre lang lebte. So spezialisierte sie sich in den vergangenen Jahren auf verschiedene Dudelsacktraditionen Frankreichs. Solo und mit diversen Ensembles steht sie international auf der Bühne. Nach dem Studium unterrichtete sie die Dudelsackklasse am Konservatorium von Limoges und leitete das dortige Dudelsack-Drehleier-Ensemble.

Voraussetzungen: Ihr solltet euer Instrument schon recht gut beherrschen und ohne allzu große Schwierigkeiten neue Melodien nach Gehör oder mit Noten lernen können. Wir werden viel nach Gehör spielen, es gibt aber auch Noten, die als roter Faden dienen können.


Instrumentalkurse


Intensivtraining Blockflöte

mit Susanne „Suzette“ Godel
Susanne „Suzette“ Godel

Aufgepasst! Dieser Kurs ist etwas für angehende Blockflötenstreber oder die, die es schon heimlich sind. Wir befassen uns in diesem Kurs mit Fingertechnik, schönen Tönen und Kompositionen aller Genres und Epochen. Wir spielen und verzieren Stücke aus dem Folk- und Sessionrepertoire, befassen uns aber auch mit der Alten Musik von der Renaissance bis zum Barock, vom Solo- bis zum Ensemblespiel.

Wenn ihr unerschrocken und experimentierfreudig seid und neben der Altblockflöte noch mindestens eine andere Blockflöte (Sopran, Tenor, Bass) beherrscht, seid ihr in diesem Kurs genau richtig.

Susanne Godel studierte Blockflöte an der Musikhochschule Stuttgart. Sie sammelte viel Erfahrung im Bereich der Alten und Neuen Musik sowohl im Ensemble als auch als Solistin. Unterrichtstätigkeit an der Jugendmusikschule Ludwigsburg (Blockflöte, Schäferpfeife) und der PH Ludwigsburg (Blockflöte). Mitwirkung im Stuttgarter Blockflötenorchester (Neue Musik).

Hier ist ein Beispielstück, bei dem ihr mit der Grundversion und wenigstens einer der Variationen gut zurechtkommen solltet, wenn Ihr an dem Kurs teilnehmen möchtet:

Bunessan A (pdf)


Tanzmusik auf der Harfe

mit Corinna Darsch
Corinna Darsch

Wir erlernen anhand von Akkordsymbolen, miteinander zu grooven und wenden unsere neuen Kenntnisse gleich auf tanzbare Stücke an. Ein Notenheft wird im Kurs ausgegeben. Der Kurs richtet sich an Harfenspieler*innen, die mit ihrem Instrument vertraut sind und beidhändig spielen können. Das Stimmen der Harfe sollte kein Problem sein und das Instrument einwandfrei funktionieren.

Da wir in verschiedenen Tonarten spielen, sollten an der Hakenharfe alle Klappen vorhanden sein. Pedalharfen können natürlich auch teilnehmen.

Corinna Darsch Nachdem die Klassik viele Jahre lang mein musikalisches "Zuhause" war, spiele ich seit 2008 Bal Folk sowie irische und schottische Musik. Von 2009 bis 2012 spielte ich mit Jeanette Seitz im Trio Fermate, seit 2018 im Duo Lucioles und seit 2022 auch in der Gruppe Fiddlesticks.


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